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Walter Höllerer

Geburtstag: 19. Dezember 1922
Todestag: 20. Mai 2003
Nation: Deutschland

von Barbara Baumann-Eisenack



Walter Höllerer - Essay

Stand: 01.01.2006

Bewegungen, Veränderungen, Epochenschwellen und Umbrüche interessieren Walter Höllerer seit jeher. In seiner Dissertation und auch in seiner Habilitationsschrift beschäftigte er sich mit der erzählenden und der dramatischen Literatur des 19. Jahrhunderts und benannte schon in den Titeln die „geistesgeschichtliche Wende“, dann die „Dichtung einer Übergangszeit“, die er in seiner Schrift „Zwischen Klassik und Moderne“ (1958) untersuchte. Auch die Titel der von ihm herausgegebenen Lyrikanthologie „Transit“ (1956) und einer unter seiner Beteiligung entstandenen Dokumentation zu den Grenzüberschreitungen zwischen Dichtung, Kunst, Musik und Architektur „Movens“ (1960) weisen auf dieses besondere Interesse hin.

Kernpunkt seines weiteren Engagements wurden die Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Lyrik in- und ausländischer Autoren und sein eigenes Schreiben. Die von ihm und Hans Bender seit 1954 herausgegebene Literaturzeitschrift „Akzente“ und seine Besuche von Tagungen der Gruppe 47 fügen sich in diese Ausrichtung seiner Interessen und geben gleichzeitig Beispiele seines Engagements auf beiden Seiten: auf der des Autors und auf der des Kritikers und Wissenschaftlers.

Walter Höllerer debütierte 1952 mit dem damals viel beachteten Lyrikband „Der andere Gast“, in dem er seine Gedichte aus den Jahren 1942 bis ...



Der Artikel über Walter Höllerer ist nur einer von derzeit mehr als 700 Artikeln über Leben und Werk herausragender deutschsprachiger Autoren im „KLG – Kritisches Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“. Das KLG bietet neben Biogrammen und ausführlichen Essays über Werk und Wirkung auch jeweils ein Werkverzeichnis und eine Bibliographie der Sekundärliteratur.
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