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Alfred von Meysenbug

Geburtstag: 1. Januar 1940
Nation: Deutschland

von Helmut Kronthaler



Alfred von Meysenbug - Biogramm

Stand: 15.07.2013

Alfred (Karl Alfred Freiherr) von Meysenbug, geboren am 1. 1. 1940 in Gießmannsdorf/Niederschlesien (heute Gościszów), lebt in Hamburg.

Aufgewachsen in Berlin und Hannover. Als Zeichner Autodidakt. Meysenbug studiert Ende der 1960er Jahre Philosophie und Soziologie am Institut für Sozialforschung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main; besucht Lehrveranstaltungen u.a. von Theodor W. Adorno. Mitglied des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS). Gleichzeitig Veröffentlichung erster Comics und Illustrationen in der Provo-Zeitschrift »Peng« und in der Frankfurter Studentenzeitung »Diskus«. 1968 erscheinen, neben kürzeren Beiträgen im Kulturmagazin »Streit-Zeit-Schrift«, Meysenbugs politisch-gesellschaftskritische Comic-Bücher »Super-Mädchen«, »Glamour Girl« und »Mini-Faust«. Unter dem Pseudonym Alfred Demarc publiziert Meysenbug 1971 im März Verlag die politisch-pornografische Bildgeschichte »Lucyʼs Lustbuch«, die kurz nach Erscheinen von der Frankfurter Staatsanwaltschaft beschlagnahmt und 1975 von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften indiziert wird. 1972 Umzug nach Hamburg. Neben dem Comic-Bilderbuch »Der glückliche Prinz« nach Oscar Wilde (Insel Verlag, 1972) entstehen in den folgenden Jahren nur noch gelegentlich Bildgeschichten und illustrative Arbeiten, u.a. für Bücher von Günter Amendt und Ulrich Dix. 1978 gestaltet Meysenbug die Hülle und das Beiheft der Schallplatte »Lindenbergs Rock Revue« von Udo Lindenberg. Mit dem Album ...



Der Artikel über Alfred von Meysenbug ist nur einer von derzeit etwa 50 Artikeln aus dem „Lexikon der Illustration im deutschsprachigen Raum seit 1945 (LdI)“.
Das LdI bietet detaillerte Informationen zu Künstlerinnen und Künstlern, die wesentliche Beiträge zur Illustration auf dem deutschsprachigen Buch- und Zeitschriftenmarkt geleistet haben. In ausführlichen Essays werden die einzelnen Werke der Illustratorinnen und Illustratoren analysiert und gewürdigt.




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